Bilder 2013

 

Das 7. Oldtimertreffen“ Oldtimer auf Hochglanz poliert“.

Die Oldtimerfreunde Werra-Kali-Revier genießen auch überregional ein guter Ruf. Rund 300 Aussteller aus aller Herren Länder stellten ihre so genannten „Schätzchen“ auf dem weiträumigen Gelände des Truck Stopp aus.

Kieselbach. Schon vor Eröffnung der siebenten Oldtimertage am Sonnabend rollten jede Menge Nostalgiker aus Thüringen und benachbarten Bundesländern mit Wohnwagen, ihren Zwei- und Vierrädern auf den großen Platz. Die umfangreiche Präsentation nostalgischer Gefährte, Erfahrungsaustausch und gemeinsame Ausfahrten standen auf dem Programm. „Der liebe Gott muss wohl doch ein Kieselbacher gewesen sein“, resümierte Jörg Leinhos von der Interessengemeinschaft Motorradfreunde Kali-Werra-Revier angesichts des hochsommerlichen Wetters.

Er begrüßte die zahlreichen Aussteller und stellte besondere Leckerbissen des Motorsports vor, wie beispielsweise die vom 78-jährigen Kieselbacher Oldtimerfreund Walter Leinhos restaurierte NSU Pony mit Baujahr 1938 oder die von Uwe Steinerstauch aus Kaiseroda restaurierte Zündapp Z 200 mit Baujahr 1929. Eigens für das mustergültig hergerichtete Zweirad hat er ein Lastendreirad XL 150 angeschafft, das so genannte Xin Ling (der chinesischen Herkunft wegen). Einen Blickfang bildete auch der Framo von Klaus Töpfer aus Bad Salzungen und der im Irak-Krieg eingesetzte Jeep „Hummer H 1“, ein Fahrzeug der US-Army, das von Sven Knoblauch aus Vacha aus Bonn  geholt und komplett restauriert worden war. Viel Arbeit liegt noch vor Oswald Guba aus Tiefenort, der sich einen in Frankreich gebauten Vierzon/Lanz Baujahr 1956 als Liebhaberstück zugelegt hat und ihn in seiner aktuellen Form präsentierte. Er wird noch per Kurbel angeworfen. Aufsehen erregten unter vielen anderen Nostalgie-Rädern die in mühevoller Kleinarbeit restaurierten Zweiräder „Schüttow“, Baujahr 1924, die „Zündapp“  aus dem Jahre 1929, eine Original „Indian“ Baujahr 1948 und die „Urania“ Baujahr 1937. Aufsehen erregten die teilweise uralten Motorräder, Autos und Schlepper. Auf Hochglanz poliert blitzten sie förmlich fabrikneu. Viele der aufpolierten Zwei- und Vierräder haben schon acht Jahrzehnte auf dem Buckel. In jedem Jahr kommen neue Oldtimer dazu, denn Herbst und Winter nutzen die Bastler zum Aufbau und zur Pflege ihrer Fahrzeuge. So wurden auch die von den Oldtimerfreunden aus dem Kali-Werra-Revier organisierten 7. Oldtimertage ebenso erfolgreich wie die in den vergangenen Jahren.

Ziel der Treffen ist es, neben dem Spaß an der Freude historische  Maschinen für nachkommende Generationen zu erhalten, die sonst auf dem Schrott landen würden. Natürlich interessierten sich die Oldtimerliebhaber neben dem Alter der Maschinen vor allem für die technischen Details, wie beispielsweise Motor, Leistung und  Hubraum.

Die etwa 30 Motorradlieberhaber der Interessengemeinschaft Motorradfreunde Kali-Werra-Revier aus dem gesamten Kreisgebiet gebaren vor Jahren die Idee, sich zu einer Interessengemeinschaft zusammenzuschließen und selbst ein Treffen zu organisieren. Ihr Einzugsgebiet erstreckt sich über einen Radius von weit mehr als 100 Kilometern. Dass auch das diesjährige Oldtimertreffen so erfolgreich war, freute die Organisatoren um Jörg Leinhos, Lutz Häuser, Reiner Müller, Uwe Steinerstauch und Hans-Joachim Weyh besonders. Nicht zuletzt war der große Erfolg einer ausgezeichneten Organisation zu verdanken, die auch die perfekte Versorgung der Gäste mit Speisen und Getränke einschloss

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